Farbendreieck: Das F. stellt einen Querschnitt durch eine Ebene gleicher Helligkeit in einem dreidimensionalen Farbenraum dar. Der Rotanteil einer Mischfarbe wird angegeben durch die Primärvalenz r, der Grünanteil durch g und der Blauanteil durch den verbleibenden Rest (1–[r+g]). Die Verwechslungsgeraden der Rotschwachen (Protanomalen) schneiden sich in der roten Ecke des Farbendreiecks (a), die der Grünschwachen (Deuteranomalen) außerhalb des Farbendreiecks (b) u. die der Blauschwachen (Tritanomalen) in der blauen Ecke des Farbendreiecks (c). Die Lage der Verwechslungsgeraden u. damit die Art der Farbensinnstörung wird durch die Verwechslung in Farbanordnungstests bestimmt (d). Modifiziert nach E. Zrenner. [98]
 

© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.