Coeru|lo|plas|min

Syn.: Ferrioxidase I

ceruloplasmin

kupferhaltiges, bläuliches, als Oxidase wirksames Plasmaprotein der α2-Globulinfraktion des Blutplasmas von Säugetier u. Mensch (ca. 30 mg/dl; 96% des Cu-Gehaltes), das auch in Leber u. Niere enthalten ist. Wirkt als Kupferspeicher u. -transportprotein. Erhöhte Serumwerte werden gefunden bei schweren Infektionskrankheiten („Akute-Phase-Protein“) u. in der Schwangerschaft, erniedrigte bei Wilson-Krankheit („Coeruloplasmose“).

Verwandte Themen:

Caeruloplasmin; Wilson-Krankheit 1); Zäruloplasmin; Zörulo...

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© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.