Glyko|gen

Syn.: tierische Stärke

glycogen

Abbildung

(C6H10O5)n; Makromolekül von zweigartiger Struktur: lineare Kette mit α-1,4-glucosidischen Bindungen u. Verzweigungsstellen nach jeweils 8–12 Glucose-Einheiten durch α-1,6-glucosidische Bindungen (Glykogenaufbau); Molekulargewicht 106–107. G. ist optisch aktiv, reduziert nicht Fehling-Lsg., gibt mit Jod Braun- bis Violettfärbung. Es ist gegen Alkalien stabil; wird gespalten durch Säuren (Hydrolyse) zu Glucose, enzymatisch (durch Amylase) zu Maltose. Stellt die Kohlenhydrat-Speicherform beim Menschen dar; Speicherung v.a. in Leber (ca. 100 g; 5–6% des Organs; bei Hunger 0,1%, bei KH-reicher Kost > 10%; s.a. Abb.) u. Muskulatur (ca. 300 g; Abbau bei Muskelarbeit zu Milchsäure). S.a. Cori-Zyklus, Blutzucker.

Verwandte Themen:

Blutzucker; Cori-Zyklus; Glykogenaufbau; Kohlenhydrate; Kohlenhydratstoffwechsel; Reservestoffe; Stärke, tierische

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© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.