Glyko|proteine
Syn.: Glyko|proteide; GP (Abk.)
glycoproteins
Eiweiße mit Kohlenhydrat(= KH)-Anteil (i.e.S. nur die G. mit > 5% KH), der aus kurzen, Galaktose, Mannose, Fucose, Galaktos- u. Glucosamin oder Sialinsäure enthaltenden Seitenketten besteht (entsprechend die kurzkettigeren Glykopeptide; s.a. Peptide). Zu den G. gehören (außer Albumin) die meisten Plasmaproteine (dort Tab.), sezernierte Blutgruppensubstanzen u. Proteine der Zellmembran, z.B. die G., deren hoher Sialinsäureanteil (Sialo-G., z.B. Glykophorin) die negative Oberflächenladung der Erythrozytenmembran bewirkt u. deren Kohlenhydratstrukturen antigene Eigenschaften haben können; oder die G. der Thrombozytenmembran, von denen die funktionell wichtigsten als GP mit einer römischen Ziffer (IIX) u. einem Kleinbuchstaben (a oder b) bezeichnet werden (z.B. GPIIb).
Verwandte Themen:
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Deutsche Gesellschaft für Biochemie und Mikrobiologie
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© Urban & Fischer 2003 Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.