K.-Feil-Syndrom
Klippel-Feil syndrome
meist sporadisch auftretende (kleine Untergruppe mit autosomal-dominantem Erbgang) Entwicklungsstörung (Dysrhaphie) mit Kurzhals (infolge frühembryonaler Verschmelzung von Halswirbeln; evtl. mit Spina bifida), Tiefstand der Ohren u. Nackenhaargrenze, evtl. Schulterhochstand, Rundrücken, Fassthorax, Hörstörungen, Zahnfehlbildungen, Gaumenspalte. Bewegungseinschränkung der Halswirbelsäule, migräneartige Kopfschmerzen, Parästhesien an Armen u. Händen, zunehmende spastische Paraplegie („Pseudoparalyse“) mit Sphinkterstörungen, Arthropathia neurotrophica.
Verwandte Themen:
Dysrhaphie; Feil-Krankheit; Halswirbelsäulensyndrom; Kurzhals, kongenitaler; Schiefhals; Skoliose; Synostosis cleidocranialis; Wildervanck-Syndrom I
© Urban & Fischer 2003 Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.