Memory-Zellen

Syn.: Gedächtniszellen

memory cells

durch Proliferation jeweils einen eigenen antigenspezif. Klon bildende B-, aber auch T-Lymphozyten, deren Entwicklung aus determinierten Lymphozytenfrühstadien mit der erstmaligen Anregung durch ein Antigen (AG) einsetzt, zugleich mit der Differenzierung gleichartiger Vorstufen zu isotypischen Plasmazellen bzw. zu Effektor- u. Regulator-(Suppressor- u. Helfer-)Zellen. Als B-Lymphozyten gebildet wohl v.a. durch Einwirkung von Immunkomplexen (mit IgG), langlebig, bei erneutem AG-Kontakt schnell zu Plasmazellen ausdifferenzierend. – Aus jedem erneuten Kontakt mit demselben AG resultiert eine schnellere Immunreaktion = sog. secondary response (Booster-Effekt, s.a. Transplantatabstoßung).

Verwandte Themen:

Booster-Effekt; Gedächtniszelle; Transplantatabstoßung

© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.