Thromb|elasto|graphie

thrombelastography

(Hartert) Bestimmung (u. Dokumentation) des Gerinnungsablaufs einschl. der Fibrinolyse mit einem Thromb-Elastograph®, einer gleichmäßig temperierten Stahlküvette, in der es nach Einfüllen von Nativvenenblut (oder rekalzifiziertem Inhibitorblut oder -plasma bzw. Fibrinogen + Thrombin) unter langsamer, motorbetriebener Drehung durch das sich verfestigende Fibrin zu einer Verbindung zwischen einem frei hineinragenden Stift u. der Küvettenwand kommt u. damit auch zur Drehung des Stiftes, die mit einem spiegelreflektierten Lichtstrahl photographisch als spindelförmige Kurve („Thrombelastogramm“ = TEG) aufgezeichnet wird, aus der Gerinnungseintritts-, Gerinnselbildungszeit u. Thrombusfestigkeit zu ersehen sind. Auch zur Erfassung bestimmter Thrombozytopathien geeignet. Als Weiterentwicklung die Resonanz-T.

Verwandte Themen:

Fibrinolyse; Globaltest; Hartert-Methode 2); Resonanzthrombographie; Rotationsthrombelastographie (Jürgens); TEG

Ausgewählte Internet-Seiten:

Deutsche Gesellschaft für Klinische Chemie und Deutsche Gesellschaft für Laboratoriumsmedizin
Institut für Standardisierung und Dokumentation im Medizinischen Laboratorium (INSTAND)

© Urban & Fischer 2003 – Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.