Xanthom(a)
xanthoma
gutartiger Tumor aus Fibroblasten, Reticulinfasern u. Histiozyten. Wird bei stärkerem Bindegewebsgehalt als Xanthofibrom oder Fibroxanthom (Histiozytom) bezeichnet. Diagn.: (histol.) Zellen enthalten schaumiges Zytoplasma, bei entspr. Stoffwechselstörung Lipoidtröpfchen, evtl. auch Cholesterinester. Nach Lipoidextraktion erscheinen sie „hell“. Klinik: bis pflaumengroßer Hauttumor. Disseminierte X. der Haut bilden mit Diabetes insipidus u. Lungenfibrose das Pusey-Johnstone-Syndrom. Ferner obsolete Bez. für Xanthelasma und juveniles Xanthogranulom.
Verwandte Themen:
Gelbknoten; Histiozytom; Riesenzell(en)tumor; Xanthelasma; Xanthogranulom, juveniles
Ausgewählte Internet-Seiten:
Cochrane Skin Group
Dermatologisches Nachschlagewerk der Unibibliothek Yale
Deutsche Dermatologische Gesellschaft
Gesellschaft Deutschsprachiger Lymphologen
Informationsplattform des Berufsverbandes Deutscher Dermatologen
Vereinigung für Operative und Onkologische Dermatologie
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© Urban & Fischer 2003 Roche Lexikon Medizin, 5. Aufl.