Die Anpassung an neue Umweltbedingungen erfordert immer etwas Zeit. Wir zeigen Ihnen, was Sie tun können, um sich gut an das neue Klima zu gewöhnen und Hitzeschäden zu vermeiden.
Ein gesunder Körper passt sich innerhalb einiger Tage an tropisches und subtropisches Klima an. Viele Faktoren beeinflussen diese Anpassungsfähigkeit: Tagesrhythmus, Umgebungstemperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftbewegung, Kleidung, Schilddrüsenfunktion, Schweißproduktion, fieberhafte Infekte, Ernährungszustand, körperliche Aktivität, Training und psychische Belastungen.
Bei Hitzeschaden sofort in den Schatten
Steigt die Körpertemperatur an, kommt es anfangs zu harmlosen Hitzeschwellungen, zum Beispiel an den Händen und Füßen, später zu schmerzhaften Muskelkrämpfen, Brechreiz, Kopfschmerzen und allgemeiner Abgeschlagenheit.
Ziehen Sie sich in solchen Situationen sofort in den Schatten, besser ins Hotel, zurück, öffnen Sie Ihre Kleidung und legen Sie sich hin. Trinken Sie reichlich kochsalzhaltige Getränke. Bei Verdacht auf Hitzschlag mit deutlich erhöhter Körpertemperatur oder bei Verdacht auf Sonnenstich rufen Sie unbedingt einen Arzt.
Anfällig für Hitzeschäden sind vor allem Menschen mit
Herz- und Gefäßerkrankungen,
Schilddrüsenüberfunktion,
Diabetes,
neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen,
Mangelernährung oder Fettleibigkeit,
Alkohol-, Medikamenten- oder Drogenmissbrauch.
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erstellt am 11.04.06; zuletzt aktualisiert von Sabine Hockling am 19.08.11
Quelle: Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin Hamburg

