Hineinspringen in unbekannte Gewässer ist immer gefährlich. Wind, Wellengang, Strömungen und relativ kaltes Wasser können zu Krämpfen führen und die Rückkehr an Land gefährden. Ein paar Sicherheitsregeln helfen, den Badespaß zu erhalten.
Wo Einheimische nicht schwimmen, gehen auch Sie besser nicht ins Wasser. Überschätzen Sie nicht Ihre eigenen Kräfte. Das Risiko von Wasserströmungen, Brandung oder Riffen ist oft höher als man denkt. Vor allem Kinder unterkühlen schnell und unterschätzen leicht die Schwimmstrecke.
Allgemeine Sicherheitsregeln
Kühlen Sie sich vorher ab und gehen Sie nicht überhitzt baden.
Baden Sie nicht mit ganz leerem oder sehr vollem Magen.
Kein Alkohol, keine Drogen.
Sandalen/Badeschuhe schützen vor Schnitt- und Stichverletzungen an Strand und Ufer.
Vermeiden Sie Unterkühlung.
Cremen Sie sich nach dem Baden wieder mit Sonnenschutzmittel ein.
Unterkühlung
Im Wasser kühlt der Körper schneller aus als an der Luft. Bei 15 Grad Celsius Wassertemperatur kühlt der Körper um zwei Grad Celsius pro Stunde ab. Sind Kinder oder Erwachsene stark unterkühlt, folgt den blauen Lippen und dem Zittern eine auffällige Ruhe. Die Betroffenen reagieren nur wenig auf auf Ansprache. In diesen Fällen ist Wärme wichtig.
Sie sollten gegen Wind- und Bodenkälte geschützt werden, ruhig liegen und so wenig wie möglich Arme und Beine bewegen - weder aktiv noch passiv. Bei Verdacht auf eine Erfrierung ziehen Sie einen erfahrenen Arzt hinzu.
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Autor: Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin Hamburg , erstellt am 11.04.06; zuletzt aktualisiert von Sabine Hockling am 19.08.11

