Sport im Urlaub ist gesund, wenn Sie Ihrem Körper genügend Zeit zur Anpassung an die neue Umgebung lassen und ein paar wichtige Regeln beachten.
Sport ist gut, ungesunder Ehrgeiz jedoch nicht: Die meisten Sportunfälle im Urlaub passieren durch Selbstüberschätzung, aufgrund des fehlenden Trainings oder fehlender Technik beziehungsweise Kondition. Bei Extrembelastungen ist die Unfallgefahr erfahrungsgemäß hoch, insbesondere in den ersten Urlaubstagen.
Am günstigsten ist es, wenn Sie vor dem Urlaub trainiert haben - zum Beispiel bei der Skigymnastik oder beim Tauchkurs im Schwimmbad. Eine neue Sportart lernen Sie am sichersten bei einem erfahrenen Trainer.
Sprechen Sie bei chronischen Leiden, Vorerkrankungen oder sportartspezifischen Problemen vor der Reise mit Ihrem Hausarzt oder einem Sportmediziner.
Wer weit kommen will, muss langsam gehen
Egal, welche Sportart Sie betreiben, denken Sie nicht nur an das Motto höher, tiefer, schneller oder weiter, sondern auch an die Erfahrung aus dem Bergtrekking: Wer weit kommen will, muss langsam gehen!
Betreiben Sie sportliche Aktivitäten wie zum Beispiel Bergwandern und Tauchen im Urlaub erst nach und nach. Geben Sie Ihrem Körper genügend Zeit zur Anpassung an die neue Umgebung und das meist wärmere Klima. Steigern Sie körperliche Anstrengungen nur langsam und wechseln Sie häufig und gleichmäßig zwischen Aktivität und Entspannung.
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Autor: Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin Hamburg , erstellt am 11.04.06; zuletzt aktualisiert von Sabine Hockling am 19.08.11

