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Die Akupunktur ist eine 3.000 Jahre alte chinesische Regulations- und Ordnungstherapie.

Der Begriff Akupunktur setzt sich zusammen aus Acus = Nadel und pungere = stechen. Die chinesische Bezeichnung bedeutet so viel wie "stechen und wärmen". Somit umfasst die Akupunktur sowohl eine Therapie über ausgewählte Akupunkturpunkte mittels Nadeln als auch die Erwärmung derselben Punkte.

 

Das Prinzip der Einteilung des gesamten Universums und sämtlicher Naturphänomene nach dem sich ergänzenden polaren Gegensatzpaar Yin und Yang stammt aus der ältesten chinesischen Naturphilosophie, dem Taoismus. Die zwischen Yin und Yang liegende Spannung wird als Qi bezeichnet, ein Begriff, der für Lebensenergie steht.

 

Yin lässt sich mit Kälte, Schwäche, Leere, Yang mit Wärme und Fülle in Analogie bringen. Beim gesunden Menschen sind beide Polaritäten im Gleichgewicht. Funktionelle Erkrankungen werden von den Chinesen als Störung des Yin-Yang-Gleichgewichtes durch krankhafte Störfaktoren gesehen. Hierbei kommt es zu einem stockenden Energiefluss, der häufig Schmerzen verursacht. Diese Erkrankungen sollen über Reize von Akupunkturpunkten beeinflusst werden können.

 

Genauso, wie es einen Weg von krankhaften inneren Organen zur Körperoberfläche gibt, so gibt es auch einen Zugangsweg von der Körperoberfläche zu den inneren Organen. Dies ist in der chinesischen Medizin bereits seit Jahrtausenden bekannt.

erstellt am 03.05.03; zuletzt aktualisiert am 02.04.12

Quelle: TK

 
 
 

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