Patienten, die sich für eine Rehabilitation entscheiden, mussten sich bei der Wahl der richtigen Klinik bislang meist auf Hörensagen oder Empfehlungen verlassen. Das Evaluationsprogramm "EVA-Reha", das die TK maßgeblich mitentwickelt hat, macht Qualität und Erfolg von Rehabilitationseinrichtungen transparent. Nach dem Start in Rheinland-Pfalz soll "EVA-Reha" den Rehabilitationserfolg zukünftig bundesweit messen.
eDr. Ursula Weibler-VillalobosLinks Dr. Ursula Weibler-Villalobos, Leitende Ärztin beim Medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK) Rheinland-Pfalz, Alzey
Nach Qualität entscheiden
TK: Frau Dr. Weibler-Villalobos, wie aussagekräftig sind die Ergebnisse, die "EVA-Reha" liefert?
Dr. Weibler-Villalobos: "EVA-Reha" ist einzigartig, weil das Programm die Ergebnisse einer Rehabilitation messbar und vergleichbar macht. Es ermöglicht den Vergleich verschiedener Kliniken auf Basis der tatsächlichen Erfolge einer Rehabilitationsmaßnahme und erlaubt konkrete Rückschlüsse auf deren Verlauf beim einzelnen Patienten. Anhand von Patientennachbefragungen kann darüber hinaus die nachhaltige Wirkung der Therapie ermittelt und für die einzelnen Einrichtungen dargestellt werden. Zudem erfasst die Software alle in der Rehaklinik durchgeführten therapeutischen Maßnahmen patientenbezogen, so dass das Leistungsspektrum jeder teilnehmenden Einrichtung detailliert abgebildet wird.
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Autor: TK-Landesvertretung Rheinland-Pfalz, erstellt am 07.02.11; zuletzt aktualisiert am 06.12.11

