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Bei vielen ambulanten Eingriffen reicht es aus, die Schmerzempfindung im Operationsgebiet durch eine lokale oder regionale Betäubung auszuschalten. Dabei wird die Schmerzempfindung entweder nur im Wundbereich selbst - lokal - oder zusätzlich in der gesamten Körperregion - regional - unterbrochen. Dazu spritzt der Arzt dem Patienten ein Lokalanästhetikum.

Nach welcher Methode Sie betäubt werden, entscheiden Sie gemeinsam mit Ihrem Narkosearzt. Dabei spielen neben medizinischen Aspekten auch Ihre Wünsche eine Rolle. Sie möchten zum Beispiel lokal betäubt werden und trotzdem von der Operation wenig mitbekommen? Dann können Sie während des Eingriffs vielleicht Ihre Lieblingsmusik über Kopfhörer hören. Oder Sie lassen sich von Ihrem Arzt ein Beruhigungsmittel geben - so "verschlafen" Sie den Eingriff.

Lokalanästhesie

Bei der Lokalanästhesie wird das Medikament direkt im Operationsareal unter die Haut oder ins Gewebe gespritzt, beispielsweise bei kleineren Eingriffen wie einer Warzenentfernung.

 

Wie wird lokal betäubt?

Zur örtlichen Betäubung kann der Arzt entweder ein Lokalanästhetikum an mehreren Stellen in einem kleinen Operationsgebiet direkt unter die Haut oder tiefer in das Gewebe spritzen (Infiltrationsanästhesie).

 

Oder er trägt das Betäubungsmittel nur ganz oberflächlich durch ein Spray oder eine Creme auf Haut und Schleimhäute auf (Oberflächenanästhesie). In örtlicher Betäubung werden beispielsweise Muttermale entfernt oder kleine Wunden genäht.

 

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Autor: Dr. med. Christiane Bauch, erstellt am 10.05.06; zuletzt aktualisiert am 30.08.11

 
 
 

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