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Bei einer Vollnarkose werden sowohl das Bewusstsein des Patienten als auch sein Schmerzempfinden gänzlich ausgeschaltet.

Anders als bei einer örtlichen Betäubung, bei der nur die Schmerzleitung unterbrochen wird, der Patient aber wach bleibt. Am besten lässt sich die Narkose mit einem tiefschlafähnlichen Zustand vergleichen.

 

Die nötigen Medikamente werden entweder direkt in eine Vene gespritzt (intravenös) oder über eine Maske eingeatmet. In der Regel werden dabei mehrere Arzneien kombiniert. Oft sind Operationen nur möglich, wenn zusätzliche Medikamente die komplette Muskelentspannung herbeiführen.

 

Die Vollnarkose stellt sicher, dass der Patient keine Schmerzen spürt, sich nicht bewegt und von der Operation nichts mitbekommt.

 

So läuft eine Vollnarkose ab

In der Regel wird dem Patienten zunächst ein Beruhigungsmittel und eventuell ein Medikament gegen Übelkeit verabreicht (Prämedikation) oder eine Infusion angelegt, um den Flüssigkeitshaushalt des Patienten während des Eingriffs im Gleichgewicht zu halten.

 

Meist wird die Narkose danach eingeleitet, indem der Anästhesist (Narkosearzt) dem Patienten ein schnell wirkendes Einschlafmittel spritzt. Bei Kindern wird häufig über eine Gesichtsmaske ein gasförmiges Medikament zum Einschlafen gegeben. Ist der Patient eingeschlafen, wird die Narkose durch weitere betäubende Medikamente (Narkotika) aufrecht erhalten. Dabei bleibt das Bewusstsein ausgeschaltet und die Schmerzempfindung im gesamten Körper unterdrückt.

 

Bei kurzen und unkomplizierten Eingriffen genügt es oft, ein Narkosemittel in die Vene zu spritzen (intravenöse Narkose). Dauert die Operation länger, werden dem Patienten meist zusätzlich gasförmige Narkosemittel über das Beatmungsgerät gegeben.

 

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Autor: Dr. med. Christiane Bauch, erstellt am 10.05.06; zuletzt aktualisiert am 30.08.11

 
 
 

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