Die Techniker Krankenkasse in Baden-Württemberg untersucht die Behandlung von 35.830 Schlaganfall-Patienten, um die Lage der Versorgung im Land einschätzen zu können.
Um die Lage der Schlaganfallversorgung in Baden-Württemberg zu prüfen, hat die TK-Landesvertretung die Berichte der "Geschäftsstelle Qualitätssicherung im Krankenhaus" (GeQiK) analysiert. Dabei wurden die Schlaganfall-Behandlungen von 35.830 Patienten in 149 Krankenhäusern (davon 48 mit Schlaganfalleinheit) im Jahr 2010 untersucht.
Erfolge des Schlaganfall-Konzeptes
Das Konzept bietet eine flächendeckende Versorgung: Fast 65 Prozent aller Schlaganfall-Patienten in Baden-Württemberg wurden im Jahr 2010 in den Krankenhäusern mit Schlaganfalleinheit behandelt.
Schlaganfalleinheiten müssen bestimmte Mindestvoraussetzungen erfüllen:
- Bereitschaft zur Notfallversorgung rund um die Uhr
- Sicherstellen einer CT binnen 30 Minuten nach Einlieferung
- Eine ausreichende Zahl an Ärzten und Pflegekräften sowie Krankengymnasten, Logopäden und Ergotherapeuten
- Telemedizinische Kooperationen mit regionalen Schlaganfallstationen oder Stroke Units
Alle Schlaganfalleinheiten sind zudem verpflichtet, ihre Qualität überprüfen zu lassen.
- Seite 1: Schlaganfall-Versorgung in Baden-Württemberg
- Seite 2: Verbesserungspotenzial in Baden-Württemberg
Autor: TK-Landesvertretung Baden-Württemberg, erstellt am 24.10.08; zuletzt aktualisiert am 31.10.11

