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Baby und Junge schreien

Schütteln ist lebensgefährlich

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Scheinbar endlos schreiende Babys zerren penetrant am Nervenkostüm der Eltern. Doch Schütteln ist die schlechteste Lösung. Ein kurzer Augenblick der Unbeherrschtheit kann das Leben von Eltern und Kind zerstören.

Es passiert meistens in der Nacht und in drei von vier Fällen sind es Männer, die die Beherrschung verlieren: Säuglinge werden so intensiv geschüttelt, dass sie sterben oder schwere Behinderungen erleiden. Ursachen sind in der Regel Wut auf die kleinen Schreihälse und Unwissenheit darüber, was Schütteln im Kopf des Kindes anrichten kann. In einer aktuellen Erhebung wurden pro Jahr rund 120 betroffene Kinder aus deutschen Kinderkliniken gemeldet. Experten gehen darüber hinaus von einer nicht unerheblichen Dunkelziffer aus.

 

Flyer für Eltern - auch auf türkisch und russisch

Das Sozialministerium, das Landesgesundheitsamt und die TK-Landesvertretung Baden-Württemberg wollen Wissenslücken bei den Eltern schließen. Alle Chef- und Belegärzte von Geburtskliniken im Südwesten wurden gebeten, den Eltern nach der Geburt ihrer Kinder bereits in der Geburtsklinik den Flyer "Schütteln ist lebensgefährlich!" zu überreichen und zu erläutern. Darin sind alle wichtigen Informationen enthalten. Auch Jugendämter und Hebammen sind aufgefordert, die Eltern entsprechend zu informieren.

 

Der Flyer kann - jeweils auch in türkischer oder russischer Sprache - per E-Mail bei der TK-Landesvertretung Baden-Württemberg angefordert werden.

 

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Autor: TK-Landesvertretung Baden-Württemberg, erstellt am 06.04.10; zuletzt aktualisiert am 06.03.12

 
 
 

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