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Frau mit hängendem Kopf

NetzWerk psychische Gesundheit in Stuttgart

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Das "NetzWerk psychische Gesundheit" in Stuttgart bietet die Möglichkeit Patienten so weit zu unterstützen, dass sie trotz ihrer Erkrankung im gewohnten familiären, beruflichen und sozialen Umfeld bleiben können - ambulant vor stationär.

Menschen mit psychischen Erkrankungen erleben häufig, dass bei akuten Problemen schnelle Hilfe im ambulanten Bereich nicht erreichbar ist. Die Folge sind (wiederholte) Krankenhauseinweisungen im Krisenfall - auch in Fällen, die grundsätzlich ambulant behandelbar wären. Hier bietet die TK ihren Versicherten je nach Problemstellung und nach individuellen Voraussetzungen die Teilnahme an einem Versorgungsnetzwerk an.

 

Rudolf Sophien Stift / eva Stuttgart ist Partner der TK

Das NetzWerk psychische Gesundheit stellt eine Ergänzung zur fachärztlichen Versorgung dar. Ein Team aus erfahrenen Ärzten, Sozialarbeitern, Fachpflegern und Therapeuten arbeitet dazu eng mit niedergelassenen Haus-  oder Fachärzten sowie Psychotherapeuten zusammen und ergänzt deren Angebote.

 

Die TK ist die erste Krankenkasse, die ein umfassendes Vertragsmodell zur Schaffung nachhaltiger sozial- und gemeindepsychiatrischer Versorgungsstrukturen vorlegt. Das NetzWerk psychische Gesundheit startete im Oktober 2010 in Stuttgart. 

 

Partner der TK in Stuttgart ist das Rudolf Sophien Stift / Evangelische Gesellschaft (eva). Die eva Stuttgart ist eine etablierte Trägerin von gemeindepsychiatrischen Angeboten in Stuttgart.

 

Gemeindepsychiatrisch ausgerichtete, therapeutische Netzwerke, die sich an den Bedürfnissen der Betroffenen orientieren, sind eine effektive Möglichkeit für die koordinierte, ambulante Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen. Sie sind für Patienten und Angehörige attraktiv, da sie die Behandlung im gewohnten Umfeld ermöglichen.

 

Das "NetzWerk psychische Gesundheit" bietet folgende Vorteile

 

  • Es besteht ein kontinuierlicher, persönlicher Kontakt zwischen dem Betroffenen und seinem Bezugsbegleiter im NetzWerk.

  • Der Versicherte kann sich bei Bedarf mit Behandlungs-Teams rund um die Uhr in Verbindung setzen. Im Krisenfall reicht das Angebot des NetzWerks von telefonischer Beratung bis hin zu sofortigen Hausbesuchen.

  • Als Alternative zu einer stationären Aufnahme existieren Rückzugräume, die in der Krise als geschützte Umgebung genutzt werden können.

  • Ist ein Aufenthalt im Krankenhaus unvermeidbar, bleibt auch dort der Kontakt zum Bezugsbegleiter des NetzWerks bestehen. Dieser kümmert sich um eine zeitnahe ambulante Möglichkeit der Weiterbehandlung.
  • Die Betroffenen werden im gewohnten Lebensumfeld behandelt und Angehörige werden auf Wunsch in die Behandlung einbezogen.

Autor: TK-Landesvertretung Baden-Württemberg., erstellt am 27.09.10; zuletzt aktualisiert am 19.01.12

 
 
 

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