Etwa zwei bis drei Pfund Calcium tragen wir Erwachsene mit uns herum. Zu 99 Prozent als Baustein für Knochen und Zähne. Der Rest befindet sich im Blut und ist dort unentbehrlich für die Blutgerinnung, Immunabwehr, Muskeltätigkeit und Nervenübertragung.
Ein Mangel an Calcium kann zu Krämpfen führen. Wird Calcium knapp, holt sich der Organismus das Mineral aus den Knochen.
Knochenfutter Calcium
Gerade in den ersten Lebensjahren benötigen wir große Mengen Calcium, damit möglichst viel in den Knochen eingelagert werden kann. Dadurch werden diese besonders fest und stabil. Man spricht dann von einer hohen Knochendichte. Von dieser hohen Knochendichte zehrt der Mensch vor allem in der zweiten Lebenshälfte.
Ab dem 30. Lebensjahr nimmt die Knochendichte ab. Ist in der Jugend keine optimale Knochendichte erreicht worden, kann der Knochen schon früh an Stabilität verlieren. Die Folge ist eine erhöhte Bruchgefahr. Deshalb ist es in den ersten drei Lebensjahrzehnten besonders wichtig, calciumreiche Lebensmittel zu essen.
Osteoporose
Ein besonders hohes Risiko für Osteoporose, dem sogenannten Knochenschwund, besteht für Frauen, da die veränderte Hormonsituation in den Wechseljahren zu einem schnellen Verlust an Knochenmasse führen kann. Dann steigt die Gefahr einer Osteoporose mit Knochenbrüchen. Zahlreiche Oberschenkelhalsbrüche bei älteren Menschen sind auf diese Erkrankung zurückzuführen. Zur Zeit leiden 25 bis 30 Prozent der Frauen über 60 Jahren an Osteoporose.
Bei Frauen in den Wechseljahren kann eine vom Arzt verordnete Hormontherapie vor Osteoporose schützen. Dadurch kann der Knochenabbau verlangsamt werden.
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Autor: Diplom-Ökotrophologin Alexandra Krotz, erstellt am 29.04.03; zuletzt aktualisiert von Diplom-Ökotrophologin Dr. Gunda Backes am 22.10.08
Quelle: TK

