Kupfer ist ein wichtiges Spurenelement, das als Bestandteil von bestimmten Enzymen benötigt wird, den Oxidasen. Es spielt eine entscheidende Rolle im Eisenstoffwechsel.
Wird zu wenig Kupfer aufgenommen, zum Beispiel durch einseitige Ernährung, kann es zu einer Blutarmut oder Anämie mit gleichzeitig erhöhten Eisenkonzentrationen in der Leber kommen, was zu Leberschäden führen kann.
Leber, Getreide, Nüsse, Austern, Kaffee, Kakao und Tee sind gute Kupferlieferanten.
Erhöhte Kupferkonzentrationen im Trinkwasser sind gesundheitlich riskant. Diese treten bei Verwendung von Kupferrohren als Trinkwasserleitung auf, wenn der pH-Wert des Wassers unter 7,3 liegt. Ein solcher Wert verträgt sich nicht mit dem Betrieb einer Kupferanlage. Wasser aus Hausbrunnen sollte daraufhin kontrolliert werden. Ein hoher Kupfergehalt im Trinkwasser wird bei Säuglingen mit Leberschäden in Verbindung gebracht. Außerdem beeinflussen hohe Kupferkonzentrationen die Aufnahme anderer Spurenelemente.
Empfohlene Tagesdosis: 1,0 - 1,5 Milligramm
Autor: TK, erstellt am 11.03.03; zuletzt aktualisiert von Diplom-Ökotrophologin Dr. Gunda Backes am 22.10.08
Quelle: TK