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Magnesium ist der Aktivator vieler Enzyme, vorwiegend im Energiestoffwechsel. Außerdem ist es an der Reizübertragung von den Nerven auf die Muskeln beteiligt und für das Zusammenziehen der Muskeln von entscheidender Bedeutung.

Bei Personen mit Magen-Darm-Erkrankungen, die mit einer gestörten Magnesiumaufnahme einhergehen, oder bei Alkoholkranken kann ein Magnesiummangel auftreten. Auch die dauerhafte Einnahme bestimmter Arzneimittel wie harntreibende Mittel, Kortikoide oder orale Verhütungsmittel führt zu Magnesiumverlusten. Bei schwerem Magnesiummangel kommt es zu Muskelschwäche und Krämpfen.

 

Normalerweise wird der tägliche Magnesiumbedarf mit der Nahrung abgedeckt. Leistungssportler und Menschen, die einer anstrengenden körperlichen Tätigkeit nachgehen, haben einen erhöhten Bedarf, da mit dem Schweiß auch beachtliche Magnesiummengen verloren gehen.

 

Vollkornerzeugnisse, Milch und Milchprodukte, Geflügel, Sojabohnen, Beerenobst und Bananen sind besonders reich an Magnesium.

 

Empfohlene Tagesdosis: 300 - 400 Milligramm

Autor: TK, erstellt am 11.03.03; zuletzt aktualisiert von Diplom-Ökotrophologin Dr. Gunda Backes am 22.10.08

Quelle: TK

 
 
 

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