Mangan ist als Bestandteil und Aktivator einiger wichtiger Enzyme notwendig, unter anderem für den Aufbau des Bindegewebes bei der Eiweiß- und Fettsynthese. Bei der üblichen Ernährungsweise treten keine Mangelerscheinungen auf.
Mangan ist weit verbreitet und sowohl in tierischen als auch in pflanzlichen Lebensmitteln vorhanden. Nüsse sind besonders manganreich. Beispielsweise decken 30 Gramm Haselnüsse den Tagesbedarf von 2 Milligramm ab. Auch Vollkornprodukte, Hülsen- und Trockenfrüchte enthalten viel Mangan, Fleisch und Milch dagegen sehr wenig. Relativ viel Mangan findet sich auch in Kaffee- und Teegetränken.
Selbst bei stark erhöhter Manganzufuhr durch Nahrungsmittel kommt es nicht zu Überdosierungen. Manganvergiftungen sind entweder industriellen Ursprungs oder werden durch große Mengen manganreichen Trinkwassers beziehungsweise durch Mangan in hochdosierten Nahrungsergänzungsmitteln ausgelöst. Schädigungen des zentralen Nervensystems, psychische Störungen und Veränderungen des Blutbilds können die Folgen sein.
Empfohlene Tagesdosis: 2,0 - 5,0 Milligramm
Autor: TK, erstellt am 11.03.03; zuletzt aktualisiert von Diplom-Ökotrophologin Dr. Gunda Backes am 22.10.08
Quelle: TK