Phosphor ist am Aufbau von Zellmembranen und der Energieübertragung im Stoffwechsel beteiligt. Außerdem ist er Bestandteil von Nukleinsäuren der Erbsubstanz DNA. Im Blut dient Phosphor als Puffer zur Aufrechterhaltung des pH-Wertes. Zusammen mit Kalzium ist es wichtiger Bestandteil des menschlichen Skeletts.
Phosphormangel tritt bei der üblichen Ernährung nicht auf, da Phosphor in allen Lebensmitteln vorhanden ist. Besonders proteinreiche Lebensmittel wie Fleisch und Fisch, aber auch Brot und Käse enthalten Phosphor. Weiterhin werden Phosphate den Lebensmitteln, zum Beispiel als Stabilisatoren und Verdickungsmittel, zugesetzt. Nach dem heutigen Kenntnisstand sind diese Zusätze in den erlaubten Mengen für den Menschen unbedenklich.
Phosphor wurde lange Zeit als Auslöser des hyperkinetischen Syndroms bei Kindern genannt. Früher nannte man Kinder mit einem solchen Syndrom "Zappelphilipp". Dieser Zusammenhang konnte nicht bestätigt werden. Es wird sogar vor einer phospatarmen Kost gewarnt, da es dadurch zu einer Unterversorgung mit Kalzium, B-Vitaminen und Vitamin C kommen kann.
Empfohlene Tagesdosis: 700 Milligramm
Autor: TK, erstellt am 11.03.03; zuletzt aktualisiert von Diplom-Ökotrophologin Dr. Gunda Backes am 22.10.08
Quelle: TK