Untermenü

Ernährung

 
 
 
Sie befinden sich hier:

tk.de . > Medizin & Gesundheit . > Ernährung . > Bausteine der Ernährung . > Mineralstoffe / Spurenelemente . > Selen

Inhaltsbereich

Artikel vorlesen
 

Das Spurenelement Selen fungiert im Körper als Bestandteil einiger Enzyme, unter anderem der Dejodasen, die für die Bildung der Schilddrüsenhormone benötigt werden. Darüber hinaus schützt es zusammen mit anderen Antioxidanzien die Zelle vor Schäden durch freie Sauerstoffradikale. Nimmt man zu wenig Selen zu sich, kann es zu Krebserkrankungen und zu koronarer Herzerkrankung kommen.

Bei einseitiger, zum Beispiel streng veganer Ernährung kann ein Selenmangel auftreten, denn vor allem Fleisch, Fisch und Eier sind gute Selenquellen. Unter den pflanzlichen Lebensmitteln sind vor allem Linsen und Spargel reich an Selen. In Gegenden mit selenhaltigen Böden, zum Beispiel in Nordamerika, tragen auch Getreide und Brot zur Versorgung bei. Eine Nahrungsergänzung mit Selen, die über die Empfehlungen hinausgeht, bleibt umstritten. Die Wirksamkeit der Vorbeugung ist noch nicht geklärt und es kann bereits bei einer 10- bis 20-fachen Überdosierung zu Vergiftungserscheinungen kommen.

 

Empfohlene Tagesdosis: 0,03 - 0,07 Milligramm

 

Autor: TK, erstellt am 11.03.03; zuletzt aktualisiert von Diplom-Ökotrophologin Dr. Gunda Backes am 22.10.08

Quelle: TK

 
 
 

Impressum und Hilfe