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Vitamin B12

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Vitamin B12, auch Cobalamin genannt, unterstützt als Coenzym den Abbau von Fettsäuren und ist eng mit der Aktivierung von Folsäure, also Vitamin B8, verknüpft.

Nur bestimmte Mikroorganismen sind in der Lage, Vitamin B12 zu bilden. Menschen nehmen Vitamin B12 mit ihrer Nahrung zu sich, besonders mit tierischen Lebensmitteln. Pflanzliche Nahrung liefert so gut wie kein Vitamin B12. Eine Ausnahme bildet Sauerkraut, das nach der bakteriellen Gärung Vitamin-B12 enthält.

 

Eine Unterversorgung mit Vitamin B12 droht normalerweise nur Personen, die sich streng vegetarisch ernähren und weder Fleisch noch Milch und keine Eier essen. Diese Form der Ernährung nennt man "vegan".

 

Bei Älteren kann eine chronische Magenschleimhautentzündung zu einem Mangel führen. Er kann durch falsche Ernährung noch verstärkt werden. Eventuell muss in einem solchen Fall Vitamin B12 ergänzt werden.

 

Anzeichen eines B12-Mangels ist eine besondere Form der Anämie oder Blutarmut. Es kann allerdings fünf bis zehn Jahre dauern, ehe die Vitamin-B12-Speicher aufgebraucht sind und Symptome auftreten. Beschwerden durch Überdosierungen sind nicht bekannt.

 

Welche Lebensmittel enthalten Vitamin B12?

Vor allem tierische Produkte wie Leber, Innereien, Eier, Milch und Milchprodukte und Käse enthalten Vitamin B12.

 

Empfohlene Tagesdosis für Erwachsene: 0,003 Milligramm,
beispielsweise enthalten in 1 Ei und 150 Gramm Joghurt.

erstellt am 11.03.03; zuletzt aktualisiert von Diplom-Ökotrophologin Dr. Gunda Backes am 08.10.08

Quelle: TK

 
 
 

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