Vitamin D fördert die Einlagerung von Kalzium und Phosphat in die Knochen und sorgt auf diese Weise für ein stabiles und belastbares Skelett. Darüber hinaus greift es regulierend in den Kalziumhaushalt und den Phosphatstoffwechsel ein.
Vitamin D ist ein Sammelbegriff für mehrere Verbindungen mit Vitamin-D-Wirkung: Die wichtigsten sind das in den Pflanzen vorkommende Vitamin D2, auch Ergocalciferol genannt, und das in tierischen Produkten enthaltene Vitamin D3, das Cholecalciferol.
Lebensmittel mit Vitamin D
Generell enthalten Lebensmittel eher wenig Vitamin D. Lediglich fette Fische wie Hering und Makrele oder Lebertran, Käse, Eier und mit Vitamin D angereicherte Margarine enthalten größere Mengen des Vitamins.
Das meiste Vitamin D bildet unser Körper selbst. Dazu benötigt er UV-Licht, zum Beispiel Sonnenlicht. Mit Hilfe dieses Lichts bildet er in der Haut aus dem körpereigenen Stoff Dehydrocholesterin das Vitamin D.
Besonderheiten
Bei Säuglingen und Kleinkindern reicht die Eigenproduktion allerdings noch nicht aus. Daber wird empfohlen, ihnen Vitamin-D-Tabletten zu geben. Ein Mangel an Vitamin D kann zu Rachitis führen, einer Krankheit, bei der sich die Knochen verformen.
Auch ältere Menschen müssen auf eine gute Vitamin-D-Versorgung achten. Mit zunehmendem Alter nimmt die körpereigene Bildung von Vitamin D stark ab, und es kann zu einer Knochenerweichung mit Muskelschwäche und Knochenschmerzen kommen, der so genannten Osteomalazie.
Empfohlene Tagesdosis für Erwachsene: 0,005 Milligramm,
zum Beispiel enthalten in 100 Gramm Heilbutt.
erstellt am 11.03.03; zuletzt aktualisiert von Diplom-Ökotrophologin Dr. Gunda Backes am 08.10.08
Quelle: TK