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Christian Bredl überreicht Bernhard Seidenath DVDs und CDs zur Organspende-Kampagne v. l. Bernhard Seidenath, Christian Bredl

Von Mensch zu Mensch

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Organspende macht Schule im Raum Dachau. Dafür setzt sich Bernhard Seidenath, Mitglied des Bayerischen Landtages (MdL) ein und unterstützt die Aktion der TK.

Sie wird in Bayern nicht kürzer - die Liste der Menschen, die auf ein Spenderorgan warten. Laut Eurotransplant, der internationalen Vermittlungsstelle für Transplantationen, sind es aktuell 1725 Patienten, darunter 25 Kinder unter 18 Jahren. Gegenüber dem Vorjahr sind das rund 40 Betroffene mehr. Etwa jeden dritten Tag stirbt in Bayern ein Mensch, weil er nicht rechtzeitig ein Spenderorgan erhält.

 

Genug Gründe für MdL Bernhard Seidenath, die Menschen in seinem Wahlkreis zu motivieren, über Organspende nachzudenken. Besonders die Schulen im Dachauer Land will er für dieses Thema gewinnen. Dafür findet er den Unterrichtsfilm der TK "Organspende macht Schule", sowie die beiliegende Musik-CD "Von Mensch zu Mensch" bestens geeignet.

 

Christian Bredl, Leiter der TK in Bayern, unterstützt die Arbeit des MdL und stellte ihm kürzlich 20 DVDs und CDs kostenfrei zur Verfügung. Seidenath: "Gerade das Medium Musik spricht emotional junge Menschen an, sich mit schwierigen Themen zu befassen." Sie stünden dem auch offen gegenüber. Umfragen der TK ergaben, dass neun von zehn Jugendlichen die Organspende positiv sehen, aber nur jeder zehnte habe sich bisher damit befasst.

 

Fünf Gründe, um sich mit dem Thema Organspende zu befassen

 

Christian Bredl und Bernhard Seidenath nennen fünf Gründe, um sich über dieses Thema Gedanken zu machen und dann eine persönliche Entscheidung zu treffen:

 

  1. Eine Organspende rettet Leben und ist ein Zeichen der Solidarität und Nächstenliebe.
  2. Jeder Organspender kann nach seinem Tod bis zu sieben schwer kranken Menschen die Chance auf ein neues Leben schenken.
  3. Organspende geht jeden an: Wer nimmt, sollte auch bereit sein, zu geben. Jeder kann durch eine Krankheit oder einen Unfall plötzlich in die Situation geraten, auf ein neues Organ angewiesen zu sein.
  4. Aus Fürsorge gegenüber den Angehörigen: Im Falle eines Hirntods müssen diese in einer schwierigen Situation nach dem mutmaßlichen Willen des Verstorbenen entscheiden. Deshalb ist es wichtig, die Familie über die eigene Entscheidung zur Organspende zu informieren.
  5. Die Transplantationsmedizin gehört heute zum Standard der medizinischen Versorgung und ist so erfolgreich, dass die gespendeten Organe über Jahrzehnte hinweg funktionsfähig bleiben und die Empfänger ein fast normales Leben führen können.

 

Mehr zum Thema

Linktipps Medizin & Gesundheit Uniklinikum Regensburg
www.organspende2009.de Organspende Transplantationszentrum Uniklinikum Regensburg
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Autor: TK-Landesvertretung Bayern, erstellt am 23.03.11; zuletzt aktualisiert am 24.01.12

 
 
 

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