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Asthma

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Die Bronchien reagieren bei Asthmatikern auf bestimmte Reize überempfindlich und verengen sich krampfartig. Diese Verengung der kleinen Luftwege führt zu einer in Anfällen auftretenden Atemnot, begleitet durch starke Schleimbildung und Schwellung der Schleimhaut.

Asthma ist eine chronisch entzündliche Erkrankung der Bronchien, den Luftröhrenästen der Lunge. Als Folge dieser chronischen Entzündung entwickelt sich eine Überempfindlichkeit der Atemwege, die unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann. Die größte Beeinträchtigung für Menschen mit Asthma ist anfangs die plötzliche Atemnot, der Asthmaanfall. Langfristig kann Asthma die Lungenfunktion beeinträchtigen, die Belastbarkeit verringern und das Alltagsleben erheblich behindern.

 

Asthma kann sowohl bei jungen als auch bei älteren Menschen auftreten. Derzeit leiden etwa fünf bis zehn Prozent der Kinder und ungefähr fünf Prozent der Erwachsenen an asthmatische Beschwerden oder einer Neigung zu Asthma. Und die Zahl der Betroffenen nimmt stetig zu. Asthma beginnt meist schon im Kindes- oder Jugendalter und verläuft chronisch. Das bedeutet: Die Möglichkeit, an Asthma zu erkranken, besteht lebenslang. Aufgrund erblicher Veranlagungen kommt Asthma in einigen Familien gehäuft vor, oft zusammen mit Beschwerden wie Neurodermitis, Heuschnupfen oder anderen Allergien.

Autor: TK-Landesvertretung Bayern, erstellt am 19.02.09; zuletzt aktualisiert am 21.03.11

 
 
 

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