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Asthma-Anfall

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Asthma bronchiale ist eine entzündliche Erkrankung der Atemwege, die sich durch Anfälle von Luftnot äußert. Die Luftnot entsteht durch eine Verengung der Bronchien (Obstruktion).

Was ist Asthma?

Man unterscheidet ein allergisches und ein nicht-allergisches Asthma. Das allergische Asthma beginnt überwiegend im Kindesalter, wohingegen die nicht-allergische Form erst im mittleren Alter (über 40 Jahre) auftritt.

 

Durch die chronische Entzündung sind die Bronchialschleimhäute des Asthmatikers überempfindlich, sodass bestimmte Reize, zum Beispiel Infekte, Medikamente, Allergene oder Stress, dazu führen, dass die Bronchialmuskulatur verkrampft und die Bronchien verschleimen und der Betroffene keine Luft mehr bekommt.

 

Ein solcher Asthma-Anfall kann lebensbedrohlich sein!

 

Was sind die Symptome eines Asthma-Anfalls?

So erkennen Sie einen Asthma-Anfall:

 

  • Der Betroffene leidet unter schwerster Atemnot, er ringt nach Luft und vor allem das Ausatmen fällt ihm durch die Verengung der Bronchien extrem schwer.
  • Das charakteristische Atemgeräusch mit Rasseln, Pfeifen, Brummen und Giemen kann so laut sein, dass man es mit bloßem Ohr hören kann.
  • Der zähe, glasige Schleim lässt sich nur schwer abhusten. Einige, besonders jüngere Patienten leiden allerdings auch nur unter einem trockenen Hustenreiz.
  • Durch die Luftnot kommt es zu einem Sauerstoffmangel, der Betroffene ist oft blau im Gesicht und hat blaue Lippen.
  • Die Luftnot löst die Angst aus zu ersticken. Der Asthmatiker kann im Anfall ängstlich, unruhig oder sogar panisch reagieren.

 

Wie kann man beim Asthma-Anfall Erste Hilfe leisten?

 

  • Reden Sie beruhigend auf den Betroffenen ein und bitten Sie ihn, ruhig zu atmen!
  • Sorgen Sie dafür, dass der Patient bequem und mit aufrechtem Oberkörper steht oder sitzt!
  • Die meisten Asthmatiker besitzen ein Inhalationsmedikament (Asthma-Spray), das sie immer bei sich tragen und im Anfall einnehmen können. Unterstützen Sie den Betroffenen, das Spray zu benutzen und helfen Sie ihm gegebenenfalls dabei: Das Medikament wird über eine besondere Zerstäuber -Vorrichtung während des Einatmens in den Mund gesprüht. Oftmals geht es dem Patienten kurz darauf wesentlich besser! Auch wenn es dem Asthmatiker besser geht, sorgen Sie dafür, dass ihn ein Arzt sieht! Bessert sich sein Zustand nicht oder verschlimmert er sich, alarmieren Sie sofort den Rettungsdienst: Wählen Sie den Notruf 112!
  • Kontrollieren Sie regelmäßig die Atmung, den Puls und das Bewusstsein des Betroffenen. Durch den Sauerstoffmangel kann es zu Schwindel, Ohnmacht bis hin zum Kreislaufstillstand kommen!
  • Lassen Sie den Betroffenen nicht allein, bleiben Sie auf jeden Fall bei ihm, bis der Notarzt eintrifft!

Autor: Uli Kraft; Dr. med. Martina Waitz, erstellt am 28.10.04; zuletzt aktualisiert am 12.09.11

 
 
 

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