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Ertrinken

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Unter Wasser ist Einatmen nicht möglich: Bleibt der Kopf für längere Zeit untergetaucht, droht ein akuter Sauerstoffmangel.

Was ist Ertrinken?

Fehlt Sauerstoff, sterben die Körperzellen ab und die lebensnotwendigen Organe wie Herz oder Gehirn versagen.

Tod durch Ertrinken bedeutet Ersticken durch Sauerstoffmangel. Unter Beinahe-Ertrinken versteht man überlebtes Ertrinken. Auch dieses kann lebensbedrohliche Folgen haben.

Gefährdet sind zum Beispiel Nichtschwimmer, alkoholisierte oder erschöpfte Personen sowie Menschen, die durch eine nicht tragfähige Eisschicht einbrechen.

 

Was sind die Symptome beim Ertrinken?

 

  • Der Verunglückte ist, nachdem er aus dem Wasser gezogen wurde, oftmals bewusstseinsgetrübt oder sogar bewusstlos.
  • Seine Haut ist blass, als Zeichen des Sauerstoffmangels kann vor allem das Gesicht auch blau-violett verfärbt sein.
  • Er hat unter Umständen Beschwerden beim Atmen oder gar einen Atemstillstand.
  • Herz-Kreislaufbeschwerden bis hin zum Herz-Kreislauf-Stillstand können auftreten.
  • Der Betroffene kann stark unterkühlt sein.

 

Erste Hilfe bei Unfällen durch Ertrinken

 

  • Versuchen Sie, falls dies noch nicht geschehen ist, den Verunglückten aus dem Wasser zu befreien. Holen Sie, wenn möglich, weitere Helfer hinzu, am besten ist natürlich eine Wasserrettungs-Wacht!
  • Alarmieren Sie den Rettungsdienst: Wählen Sie den Notruf 112!
  • Kontrollieren Sie das Bewusstsein, die Atmung und den Kreislauf des Betroffenen! Wiederholen Sie dies regelmäßig!
  • Ist der Betroffene bewusstlos, lagern Sie ihn in der stabilen Seitenlage!
  • Bei Herz-Kreislauf- oder Atemstillstand müssen Sie die lebensrettenden Wiederbelebungsmaßnahmen beginnen und diese bis zum Eintreffen des Notarztes fortsetzen!
  • Versuchen Sie nicht, das in die Lunge gelangte Wasser herauszupumpen, beginnen Sie sofort mit der Wiederbelebung!
  • Decken Sie den Verunglückten mit einer Decke oder einer Jacke zu und schützen Sie ihn so vor Unterkühlung!
  • Ist der Betroffene bei Bewusstsein, reden Sie beruhigend auf ihn ein. Bleiben Sie bei ihm, bis der Notarzt eintrifft!

Autor: Uli Kraft; Dr. med. Martina Waitz, erstellt am 28.10.04; zuletzt aktualisiert am 12.09.11

 
 
 

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