Die Behandlung eines Tumors verfolgt nach Möglichkeit das Ziel der vollständigen Beseitigung des Tumors oder seiner Absiedelungen und Tochtergeschwülste (Metastasen). Man spricht dann von einer kurativen Therapie.
Leider ist nicht immer eine vollständige Heilung möglich. In dieser Situation soll durch die Krebsbehandlung eine Lebensverlängerung erreicht werden, Beschwerden und Schmerzen beseitigt oder gelindert und insgesamt die Lebensqualität verbessert werden (palliative Therapie). Wichtig ist hier besonders, den Nutzen und die Risiken beziehungsweise Nebenwirkungen der Behandlung gegeneinander abzuwägen.
Häufig werden verschiedene Behandlungsmethoden kombiniert eingesetzt. Die Entscheidung für oder gegen eine Operation, Strahlentherapie oder Chemotherapie hängt im Wesentlichen vom Tumortyp und dem Tumorstadium ab.
Autor: Dr. med. Michael Wenzel; Dr. med. Martina Waitz, erstellt am 20.01.05; zuletzt aktualisiert von Dr. med. Julia Hofmann am 29.08.11
Quelle: Becker, H.D.: Chirurgische Onkologie
. Thieme, 2001; Herold, G.: Innere Medizin. Selbstverlag, 2002; Senn, H.J.: Checkliste Onkologie. Thieme, 1998; Seeber, S.: Therapiekonzepte Onkologie. Springer, 2002; Strachan, T.: Molekulare Humangenetik. Spektrum Akademischer Verlag GmbH, 1996; Spektrum der Wissenschaft: Krebsmedizin. 2. Auflage, 1999; Wilmanns, W.: Internistische Onkologie. Thieme, 2000; Leitlinie der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF): · Allgemeine Leitlinien der deutschen Krebsgesellschaft: · http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/ll/ll_onkoa.htm; Deutsches Krebsforschungszentrum, Krebsinformationsdienst (Juni 2005): Hyperthermie: Tumoren durch Überwärmen behandeln? www.krebsinformationsdienst.de/themen/behandlung/hyperthermie.php (Stand 31.01.2008); Zusammenfassender Bericht des Unterausschusses Ärztliche Behandlung des Gemeinsamen Bundesausschusses (Juni 2005): Hyperthermie.