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Amalgam

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Amalgam bezeichnet in der Zahnmedizin Füllungen aus Quecksilberlegierungen.

Vorteile der Amalgamfüllungen sind:

 

  • einfache Füllungstechnik
  • gute Randdichtigkeit und guter Kontakt zu den Nachbarzähnen
  • gute Materialeigenschaften bei der Verarbeitung
  • Vertragsleistung, daher keine Zuzahlung durch den Patienten
  • auch bei nicht optimaler Mundhygiene empfohlen
  • relativ lange Haltbarkeit (neun bis 15 Jahre)
  • wegen seiner Stabilität gut für Füllungen im Backenzahngebiet geeignet

 

Nachteile der Amalgamfüllungen sind:

 

  • ästhetisch weniger befriedigend, daher keine Anwendung im sichtbaren Bereich
  • geringes Risiko der Belastung des Organismus mit Quecksilber

     

Ein Ersatz des Amalgams durch andere, ebenso kostengünstige Materialien und Verarbeitungsmethoden ist bisher noch nicht gelungen.

 

Bei der Eingliederung von Einlagefüllungen als Amalgamalternativen werden dem Material entsprechend die verschiedensten Befestigungsmaterialien erforderlich. So zum Beispiel Kunststoffkleber; hier kann es allergische Reaktionen geben. Wie allergische Reaktionen auf die Befestigungsmaterialien vermieden werden können, ist derzeit noch Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung.

erstellt am 25.02.03; zuletzt aktualisiert von Dr. med. dent. Eva-Katharina Essig am 12.10.11

Quelle: Internetauftritt der Deutschen Gesellschaft für Zahnerhaltung e.V. (DGZ).

 
 
 

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