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Implantation durch Robotersysteme

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An der Klinik für Mund-, Kiefer und Gesichtschirurgie der Berliner Charité ist 2001 das nach eigenen Angaben weltweit erste Robotersystem zur Implantation künstlicher Zähne entwickelt worden.

Es besteht aus einem PC mit Monitor sowie einem kleinen Navigationsgerät, das auf Handstücke aufgesetzt wird. Der Umgang mit dem System soll innerhalb von fünf Minuten erlernbar sein. Inzwischen gibt es einige Anbieter solcher Systeme.

 

Vorteile solcher Systeme sind die exakte Planung und Diagnostik. Durch die Übertragung auf Bohrschablonen hat der Arzt eine bessere Orientierung im Knochen und kann gefährdete angrenzende Strukturen, wie etwa die Nerven des Unterkiefers, besser schonen. Jedoch ist es bisher nicht möglich und wahrscheinlich auch wenig sinnvoll, die Behandlerhand und das menschliche Auge vollständig zu ersetzen.

erstellt am 25.02.03; zuletzt aktualisiert von Dr. med. dent. Eva-Katharina Essig am 24.10.11

 
 
 

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