Vor dem Eingriff gilt es, die Vor- und Nachteile von implantatgetragenem Zahnersatz abzuwägen.
Vorteile
- Kein Beschleifen der Nachbarzähne wie bei einer konventionellen Brücke
- Bei einem guten Einheilen des Implantates bildet sich der Kieferknochen nur noch geringfügig zurück. Implantate gelten bei einigen Wissenschaftlern als Prävention bezüglich des Knochenabbaus.
- Anstelle von herausnehmbaren Prothesen kann häufig noch ein festsitzender Zahnersatz eingegliedert werden.
- Sicheres und festes Abbeißgefühl mit dem durch Implantate versehenen Zahnersatz
- Unbefriedigend sitzende Vollprothesen können durch Implantate eine erhebliche Verbesserung erlangen.
- Bei jungen Patienten ein idealer Ersatz für zum Beispiel unfallbedingt verloren gegangene Einzelzähne.
Ständige wissenschaftliche Weiterentwicklungen und erheblich verbesserte Materialien haben die Erfolgsquote im letzten Jahrzehnt deutlich ansteigen lassen.
Nachteile
- Nur eine exzellente Mundhygiene bringt auf Dauer den gewünschten Erfolg.
- Nicht jeder Patient und nicht jeder Kiefer sind für ein Implantat geeignet.
- Bedingt durch die starre Verbindung zwischen Implantat und Knochen geht teilweise die Taktilität (Empfindlichkeit gegenüber Berührung) verloren, die physiologisch beim natürlichen Zahn über den Zahnhalteapparat vermittelt wird.
- Ein operativer Eingriff, meist unter örtlicher Betäubung, ist notwendig.
- Auch die übrige Mundhöhle muss, beispielsweise beim Vorliegen einer Parodontalerkrankung (Erkrankung des Zahnhalteapparates), behandelt werden, da Implantate besonders empfindlich auf schlechte hygienische Verhältnisse und Fehlbelastungen reagieren.
- Bei Implantatverlust sind durch Knochenschwund und Narbenbildung die Voraussetzungen für einen Zahnersatz schlechter als vor dem Setzen des Implantats.
| Leistungen & Services |
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| Implantate |
erstellt am 25.02.03; zuletzt aktualisiert von Dr. med. dent. Eva-Katharina Essig am 24.10.11
Quelle: Bundesverband der implantologisch tätigen Zahnärzte Europa e.V. (BDIZ EDI).