Natürliche Zähne verändern mit zunehmendem Alter, zum Beispiel durch Farbstoffe aus Nahrungs- und Genussmitteln, Nebenwirkungen von Medikamenten oder durch Absterben des Zahnnervs ihre Farbe.
Sie werden dunkler und nehmen meist eine fleckige, gelblich-braune, bei abgestorbenen Nerven eine gräuliche Farbe an. Eine Reinigung mit Polierpasten oder Pulverstrahlgeräten wirkt nur sehr oberflächlich und ist bei Zahnverfärbungen durch abgestorbene Zahnnerven nahezu völlig wirkungslos.
Chemisch unterscheidet man zwei Methoden: Bei der nur vorübergehend wirkenden Reduktionsbleiche werden Schwefelverbindungen verwendet, die den Zahnverfärbungen Sauerstoff entziehen. Da die so behandelten Zahnoberflächen zwangsläufig wieder mit Sauerstoff in Verbindung kommen, ist die Bleichwirkung nur von geringer Dauer.
Bei der beständigeren Oxidationsbleiche wird Wasserstoff-Peroxid oder verschiedene Chlorverbindungen eingesetzt. Sie setzen Sauerstoff frei, der die Farbstoffe durch einen Oxidationsprozess dauerhaft zerstört.
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erstellt am 25.02.03; zuletzt aktualisiert von Dr. med. dent. Eva-Katharina Essig am 16.09.11
Quelle: Bundeszahnärztekammer http://www.bzaek.de/

