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Familie draußen

Medikamente für Kinder, Schwangere und Senioren

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Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und benötigen daher eigene Arzneimittel. Viele Arzneimittel können über die Plazenta oder die Muttermilch weiter gegeben werden. Und bei älteren Menschen ist der Stoffwechsel oft langsamer.

Medikamente für Kinder

Kinder erhalten Arzneimittel in speziell für sie angepassten Dosierungen, wobei aber nicht nur einfach die Dosis halbiert werden kann. Manche Wirkstoffe sind für Kinder gänzlich ungeeignet, andere sind in der Anwendung bei Kindern nicht geprüft. Deshalb sollte bei Kindern von einer Selbstmedikation abgesehen werden.

 

Medikamente in der Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangere dürfen viele Medikamente nicht einnehmen, um das ungeborene Kind nicht zu gefährden. Stillende Mütter sollten die Einnahme von Wirkstoffen vermeiden, die in die Muttermilch übergehen. Achten Sie unbedingt auf Hinweise im Beipackzettel und fragen Sie vor der Anwendung Ihren Arzt oder Apotheker.

 

Medikamente für Senioren

Bei älteren Menschen arbeiten Leber und Niere, die beiden wichtigsten Ausscheidungsorgane des Körpers, häufig langsamer. Viele Medikamente werden deshalb verzögert ausgeschieden, ihre Wirkung kann länger anhalten und es kommt häufiger zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen. Der verschreibende Arzt muss daher bei der Dosierung das Alter des Patienten berücksichtigen.

Autor: Dr. med. Andrea Knipp-Selke, erstellt am 23.04.03; zuletzt aktualisiert von Annette Mende am 30.08.11

Quelle: Thürmann PA: Unerwünschte Arzneimittelwirkungen - Diagnostik und Bewertung. Pathologe 2006, 27:6-12

 
 
 

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