Untermenü

Behandlungen

 
 
 
Sie befinden sich hier:

tk.de . > Medizin & Gesundheit . > Behandlungen . > Hausmittel . > Fieber

Inhaltsbereich

digitales Fieberthermometer

Fieber

Artikel vorlesen
 

Um Fieber zu senken, muss nicht immer gleich zu Medikamenten gegriffen werden. Helfen können oft schon ganz einfache Hausmittel.

Bei fiebernden Kindern sollten Eltern darauf achten, dass diese sich nicht in einer zu warmen Umgebung aufhalten. Denn besonders bei einem raschen Temperaturanstieg zu Beginn der Erkrankung kann es zu einem Fieberkrampf kommen. Daher die Kleinen nicht zu dick anziehen und in einem gut beheizten Raum nur mit einer leichten Decke gesund werden lassen.

 

Ganz wichtig: Regelmäßig und für fünf Minuten durchlüften - das Kind sollte sich in dieser Zeit in einem anderen Raum aufhalten.

 

Bei Fieber braucht der Körper mehr Flüssigkeit, daher dem Kranken ausreichend Getränke anbieten. Geeignet sind zum Beispiel Wasser oder Tee.

 

Steigt das Fieber über 40 Grad Celsius oder dauert es länger als drei Tage ist ein Kinderarzt um Rat zu fragen.

 

Wadenwickel

Wadenwickel eignen sich besonders gut zur Fiebersenkung. Dabei werden die Waden des Patienten mit feuchten, kühlen Tüchern umwickelt; wasserdichte Unterlage nicht vergessen, so durchnässt das Bett nicht. Die Beine nicht zudecken, da so die Wärme besser entweichen kann. Die Tücher dürfen nicht zu kalt sein und nicht länger als zehn bis 15 Minuten aufliegen! Bei kalten Beinen sind Wadenwickel allerdings tabu! Für Wickel nach Pfarrer Kneipp tränkt man die Tücher auch noch mit Essig - das kühlt zusätzlich.

 

Bei kleinen Kinder kann auch der Wadenteil von Strümpfen angefeuchtet und dann die Strümpfe angezogen werden. Wichtig ist, dass das Fußteil des Strumpfes nicht nass ist.

 

Bevor die Wadenwickel gewechselt werden, empfiehlt es sich, zu fühlen, ob die Waden und/oder Füße inzwischen kühl geworden sind. In diesem Fall sollte mit dem nächsten Wickel gewartet werden, bis die Beine wieder entsprechend warm sind.

Autor: Dr. med. Susanne Holthausen, erstellt am 27.02.03; zuletzt aktualisiert von Dr. med. Anne-Kristin Schulze am 15.08.11

Quelle: www.kinderaerzteimnetz.de

 
 
 

Impressum und Hilfe