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ernst guckende Frau

Organ- oder Gewebespende - es ist Ihre Entscheidung!

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Mit einer Organspende können Sie nach dem eigenen Tod das Leben anderer, schwer kranker Menschen retten. Wer sich zu Lebzeiten für oder gegen die Organspende entscheidet, entlastet auch seine Angehörigen, die sonst diese Entscheidung treffen müssen. Informieren Sie sich und treffen Sie in Ruhe Ihre Entscheidung.

Mehr als drei von vier Personen in Deutschland (86 Prozent) stehen der Organspende positiv gegenüber. Aber nur etwa jeder Fünfte (18 Prozent) hat auch einen Organspendeausweis. Das ergab eine Befragung der Techniker Krankenkasse aus dem Jahr 2011.

 

Auch wenn die Zahl derer, die einen Organspendeausweis haben, in den vergangenen drei Jahren gestiegen ist: Viele Menschen beschäftigen sich nach wie vor nicht oder nur ungern mit dem Thema. Die Reaktionen reichen dabei von "finde ich gar nicht schlecht, hab bisher nur keine Gelegenheit gehabt, so einen Ausweis zu bekommen" bis zu der Angst, Organe zu spenden und dabei noch gar nicht tot zu sein.

 

Für viele bedeutet die Auseinandersetzung mit der Organspende eine erste Konfrontation mit dem eigenen Tod. Hinzu kommen Unsicherheit, fehlendes Wissen in medizinischen Fragen sowie zahlreiche falsche Informationen über die Organspende in den Medien.

 

Informieren Sie sich!

Wer darüber nachdenkt, Organspender zu werden, sollte seine Entscheidung gut und gründlich informiert treffen. Informieren Sie sich deshalb in Ruhe auf unseren Seiten. Weiterführende Informationen finden Sie auch auf den Internetseiten der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung unter www.organspende-info.de oder auf den Seite der Initiative "Fürs Leben. Für Organspende" der Deutschen Stiftung Organtransplantation, www.fuers-leben.de.

 

Dokumentieren Sie Ihre Entscheidung

Sprechen Sie auch mit Ihren Angehörigen und Freunden über Ihre Entscheidung, damit sie in Ihrem Sinne handeln können. Auf dem Organspendeausweis oder in einer Patientenverfügung können Sie Ihre Entscheidung dokumentieren - egal, ob Sie sich für oder gegen eine Organspende entschieden haben.

Autor: Dr. med. Susanne Holthausen, erstellt am 24.04.06; zuletzt aktualisiert von Dipl.-Psych. Anne Frobeen am 14.09.11

 
 
 

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