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Zwei Paar Hände, die übereinanderliegen und in der Mitte der Hände ein rotes Herz liegt

Organspende - eine Entscheidung fürs Leben

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Die Wartelisten für Spenderorgane werden in Brandenburg und Berlin immer länger. Mit einer Organspende kann man nach dem eigenen Tod das Leben anderer, schwer kranker Menschen retten. Wer sich zu Lebzeiten für oder gegen die Organspende entscheidet, entlastet auch seine Angehörigen, die sonst diese Entscheidung treffen müssen.

Aktuell warten 428 Brandenburger und 513 Berliner auf eine Organspende. Die Anzahl der Patienten, die ein Spenderorgan brauchen, ist im Vergleich zum Vorjahr in beiden Ländern deutlich gestiegen. Bundesweit stehen derzeit fast 11.900 Menschen auf der Warteliste. Transplantiert wurden 2010 insgesamt rund 5.400 Organe, in der Hauptstadt waren es 481, darunter in 62 Fällen Lebendspenden.

 

Die meisten Menschen in Deutschland (86 Prozent) stehen der Organspende positiv gegenüber. Aber nur etwa jeder Sechste hat auch einen Organspendeausweis. Das ergibt eine aktuelle Befragung der TK aus dem Jahr 2011. Sie zeigt auch: Viele Menschen beschäftigen sich nicht oder nur ungern mit dem Thema. Die Reaktionen reichen von "noch nicht ausreichend informiert", über "bin zu jung bzw. zu alt" bis zu der Angst, vorzeitig für tot erklärt zu werden.

 

Für viele bedeutet das Thema Organspende eine erste gedankliche Auseinandersetzung mit dem eigenen Tod. Hinzu kommen Unsicherheit, fehlendes Wissen in medizinischen Fragen sowie zahlreiche falsche oder missverständliche Informationen über die Organspende in den Medien.

 

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Autor: TK-Landesvertretung Berlin/Brandenburg, erstellt am 01.06.11; zuletzt aktualisiert am 28.11.11

 
 
 

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