Nach dem Prinzip "ambulant vor stationär" erhalten Betroffene in einer Krise rund um die Uhr Hilfe. Nach einem stationären Aufenthalt geht es darum, Patienten mit Hilfe und sozialtherapeutischen Angeboten zur Seite zu stehen.
Viele Menschen leiden an Depressionen, Angststörungen oder anderen psychischen oder psychosomatischen Erkrankungen. Die Ursachen dafür sind vielfältig. So können Arbeitslosigkeit, Partnerschaftsprobleme, Stress im Beruf oder der Tod eines Angehörigen dazu führen, dass Menschen in eine Krise geraten.
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Leider werden Patienten oftmals nur wegen ihrer körperlichen Beschwerden behandelt und die eigentlichen psychischen Ursachen übersehen. Arzneimittel stehen dann häufig allein im Vordergrund, so dass die Behandlung teilweise nicht ausreicht oder nicht gut koordiniert ist.
TK und Pinel gehen deshalb neue Wege, um psychisch erkrankte Menschen besser zu versorgen. Sie bauen in Berlin und Brandenburg ein Netzwerk auf, bei dem psychisch kranke Menschen umfangreiche Hilfe erhalten. Pinel ist ein etablierter Träger ambulanter sozialpsychiatrischer Behandlung und Begleitung mit langjähriger Erfahrung.
Ambulant vor stationär
Nach dem Prinzip "ambulant vor stationär" erhalten Betroffene in einer Krise rund um die Uhr Hilfe durch erfahrene Fachkräfte. Wohnortnah werden sie ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend medizinisch und sozialtherapeutisch versorgt.
Durch kontinuierliche professionelle Nähe fühlen sie sich sicher. Gleichzeitig verlieren sie ihr soziales und häusliches Umfeld nicht aus den Augen. Wenn nötig, kommen Fachleute nach Hause oder es besteht die Möglichkeit, sich in eine Krisenwohnung zurückzuziehen. Das hilft oft, einen Krankenhausaufenthalt zu vermeiden.
Nach einem stationären Aufenthalt geht es darum, Betroffenen mit Hilfe und sozialtherapeutischen Angeboten zur Seite zu stehen. Dabei ist es wichtig, sie professionell in ihren persönlichen Lebenssituationen medizinisch zu unterstützen und zu stärken, um dadurch nachhaltige Erfolge zu erzielen.
Zunächst steht das Angebot unseren Berliner Versicherten zur Verfügung. Brandenburger Landkreise werden folgen.
Autor: TK-Landesvertretung Berlin/Brandenburg, erstellt am 09.02.10; zuletzt aktualisiert am 19.11.11