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Kinder lernen ausdauernder, gründlicher und begeisterter, wenn sie ihren Körper mit allen seinen Sinnen dabei einsetzen können.

Und nicht nur das: Das so Gelernte bleibt auch besser im Gedächtnis haften. Wenn Kinder sich in Unterricht, Schule und Freizeit bewegen, tun sie nicht nur ihrem Rücken Gutes, sondern auch ihren Lernleistungen.

 

Grafik: Mit Bewegung besser lernen 

 

Bewegung weckt das Gehirn

Wer sich bewegt, aktiviert die motorischen Zentren seines Gehirns. Diese Zentren spielen eine wesentliche Rolle dabei, wie Informationen verarbeitet und gespeichert werden. Kinder und auch Erwachsene behalten zum Beispiel Wörter, Zahlen und Inhalte leichter, wenn sie beim Lernen Gesten einsetzen, sich rhythmisch bewegen oder die Inhalte laut wiederholen.

 

Aufmerksamer werden

Aufmerksamkeit entsteht, wenn die Nervenzellen im Gehirn ausreichend aktiv sind. Dazu braucht das Gehirn einerseits Sinnesreize, andererseits einen aktiven Stoffwechsel. Dazu muss es ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Beides wird durch Bewegung gefördert. Wie wach jemand ist, hängt vor allem davon ab, welche Sinnesreize das Gehirn über das Gleichgewichtssystem erhält. Dies informiert darüber, welche Lage der Körper gerade einnimmt. Es ist deshalb besonders abhängig von Bewegung.

erstellt am 10.09.08; zuletzt aktualisiert am 16.02.11

Quelle: TK, Professor Dr. Renate Zimmer

 
 
 

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