Prellungen und Zerrungen sind sicherlich die häufigsten Verletzungen im Sport. Am Besten beugt man diesen Verletzungen durch vernünftiges Aufwärm-Training vor. Ein "Kaltstart" kann schnell zur Überlastung einzelner Körperteile führen und das sportliche Vergnügen jäh beenden.
Tipps zur Vorbeugung von Verletzungen
Viele Muskelverletzungen lassen sich vermeiden, wenn:
- Der Körper durch richtiges Aufwärmen und Dehnen auf die Belastung der jeweiligen Sportart vorbereitet wird.
- Die richtige Ausrüstung vorhanden ist, zum Beispiel sportartspezifisches Schuhwerk oder funktionelle Bekleidung gegen Kälte, Nässe und Wind.
- Die sportliche Aktivität dem Leistungsvermögen angepasst wird und damit Überlastungen vermieden werden. Hier gilt: Rechtzeitig Pause machen
- Flüssigkeitsverluste durch elektrolythaltige Getränke ausgeglichen werden.
Aufwärmen ist Pflicht
Ein Aufwärm-Training (mindestens zehn Minuten lang!) sollte jeder Sportart vorgeschaltet sein. Denn beim Aufwärmen wird das Herz-Kreislauf-System schon mal auf Touren gebracht, die Muskeln und Bänder werden gedehnt, die Gelenke auf Beanspruchung vorbereitet und auch die Psyche auf Bewegung eingestellt.
Als Anregung kann folgendes Kurz-Programm dienen - das je nach Bedarf variiert werden kann:
- Lockeres Traben (3 bis 5 Minuten),
- Hopserlauf, Seitgalopp, Rückwärtslauf (3 Minuten),
- Dehnübungen (mit Ausfallschritt, Armstrecken, ... ). Immer nur so weit dehnen, dass kein Schmerz oder unangenehmes Ziehen auftritt (3 Minuten).
| Bewegung |
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| Aufwärmen |
Autor: Diplom-Sportwissenschaftler Joachim Fuchshuber, erstellt am 12.04.03; zuletzt aktualisiert von Diplom-Sportwissenschaftler Uwe-Folker Haase am 03.05.11