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Die PDA ist ein erprobter und risikoarmer Eingriff. Da heutzutage weniger Betäubungsmittel gegeben wird als früher, ist sie auch bei Schwangeren mit niedrigem Blutdruck möglich.

Die PDA kann zu einer Verlängerung der Wehen führen, da die Schwangere den Drang zum Pressen weniger spürt. Sie kann jedoch weiterhin die Bauchpresse einsetzen. Die Hebamme gibt der Schwangeren dann die Anleitung, wann sie pressen soll.

 

Häufig erhält die Schwangere auch ein Wehenmittel, zum Beispiel Oxytocin Glossar-Symbol. Nach einer PDA kann es bei einigen Schwangeren zu Kopfschmerzen kommen. Sehr seltene Komplikationen sind Infektionen an der Einstichstelle oder eine Schädigung des Rückenmarks durch eine Einblutung. Über diese Probleme klärt der Narkosearzt auf.

 

Ein positiver Effekt der PDA ist eine bessere Durchblutung der Plazenta Glossar-Symbol. Dadurch wird das Baby besser mit Sauerstoff versorgt. Aus diesem Grund wird die PDA oft bei einem anfangs schlechten CTG empfohlen.

 

Die PDA erfreut sich großer Beliebtheit. In Frankreich wünschen circa 50 Prozent der Schwangeren eine PDA, in Deutschland sind es etwa 20 Prozent mit zunehmender Tendenz.

 

Die meisten Schwangeren sind von der PDA begeistert, da die Geburt nahezu schmerzfrei verläuft und dadurch wesentlich stressfreier erlebt wird. Einige Frauen sind jedoch enttäuscht, da sie von den Wehen und der Geburt nur wenig spüren.

Autor: Datapharm, erstellt am 01.04.05; zuletzt aktualisiert von Dr. med. Julia Hofmann am 10.08.11

Quelle: TK-Ärztezentrum

 
 
 

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