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Der Pudendusblock als Methode zur Schmerzlinderung bei der Geburt wurde weitgehend durch die Periduralanästhesie verdrängt.

Beim Pudendusblock wird der sogenannte Nervus pudendus betäubt, der den Beckenboden mit Schmerzfasern durchzieht.

 

Hierzu wird die Scheidenwand seitlich mit einer Spezialnadel durchstochen und diese in Richtung Sitzbein vorgeschoben. Anschließend kann der Arzt ein lokales (örtliches) Betäubungsmittel verabreichen.

 

Der Pudendusblock bringt meist nur eine Schmerzlinderung, keine völlige Schmerzfreiheit. Zudem wirkt er bei einem Großteil der Schwangeren nur einseitig und zeigt teilweise überhaupt keine Wirkung.

Autor: Datapharm, erstellt am 01.04.05; zuletzt aktualisiert von Dr. med. Julia Hofmann am 10.08.11

Quelle: TK-Ärztezentrum

 
 
 

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