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Nach dem Geschlechtsverkehr wandern Millionen von Samenzellen aus dem hinteren Scheidenbereich durch den Gebärmutterhals und die Gebärmutter in Richtung Eileiter. Nur einige hundert überleben die Reise.

Einnistung in der GebärmutterBild vergrößern

Ungefähr in der Mitte des Eileiters treffen sie, wenn alles nach Plan geht, auf eine Eizelle (1). Diese hat sich nach dem Eisprung Glossar-Symbol in der Regel zwischen dem zwölften und 14. Zyklustag auf den Weg in die Gebärmutter gemacht.

 

Nur eine einzige Samenzelle vereinigt sich mit der Eizelle. Anschließend setzt die befruchtete Eizelle, die sogenannte Zygote, ihre Reise in die Gebärmutterhöhle (3) fort, die sie wenige Tage später erreichen wird. Einen Tag nach der Befruchtung teilt sich die Eizelle zum ersten Mal (2), bei Ankunft in der Gebärmutter hat sie sich bereits mehrfach geteilt. Man spricht jetzt von einer Keimblase oder Blastozyste Glossar-Symbol (4). Sie setzt sich aus einer äußeren Wand, dem Trophoblasten (5) und einer inneren Zellansammlung, dem Embryoblasten (6), zusammen.

 

Die Keimblase nistet sich schließlich fünf bis sieben Tage nach der Befruchtung in die durch Hormone (HCG, Progesteron Glossar-Symbol, Östrogene Glossar-Symbol) aufgelockerte Gebärmutterschleimhaut ein (Implantation) und ist dann vollständig von Schleimhaut umgeben.

 

Noch ahnen Sie vermutlich nicht, welche Veränderungen sich zu diesem Zeitpunkt in Ihrem Inneren abspielen.

 

Der Embryo richtet sich ein

 

Embryo am Ende der 4.. SchwangerschaftswocheBild vergrößernAus den Zellen der äußeren Wand der Blastozyste entsteht die Zottenhaut (Chorion) (1), aus dem Embryoblasten bildet sich der Embryo Glossar-Symbol und die Eihaut (Amnion) (2). Die Zottenhaut und die Gebärmutterschleimhaut verschmelzen zu einer funktionellen Einheit, der Plazenta Glossar-Symbol (3), die den Embryo mit Nahrung und Sauerstoff versorgt und schwangerschaftserhaltende Hormone (HCG, Progesteron, Östrogene) sowie Stoffe zur Immunabwehr bildet.

 

Heute weiß man, dass nur etwa die Hälfte aller befruchteten Eizellen tatsächlich zu einer erfolgreichen Einnistung kommt. Verbinden sich aber Keimling und mütterlicher Blutkreislauf, beginnt der Wachstumssturm des Embryos.

Autor: Datapharm, erstellt am 01.04.05; zuletzt aktualisiert von Dr. Julia Hofmann am 12.08.11

Quelle: Datapharm

 
 
 

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