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Durch die hormonellen Veränderungen während der Schwangerschaft kommt es zu einem vermehrten Ausfluss. Dieser ist farblos und geruchsneutral.

Das Scheidenmilieu ist mit einem pH-Wert von etwa 3,7 leicht sauer und verhindert dadurch das Wachstum schädlicher Keime. Der Säurewert wird von Milchsäurebakterien (Laktobazillen) aufgebaut. Sinkt die Zahl der Milchsäurebakterien oder sind sie in ihrer Schutzfunktion geschädigt, steigt die Gefahr einer Infektion. Eine gestörte Scheidenflora ist in der Schwangerschaft sehr ernstzunehmen, da eine aufsteigende Infektion ein Risiko für das Baby bedeuten kann.

 

Wichtig: Suchen Sie bei Beschwerden, zum Beispiel vermehrtem Ausfluss mit ungewöhnlichem Geruch, Brennen, Jucken oder Rötungen des Genitalbereichs, sobald wie möglich Ihren Frauenarzt auf. 

 

Tipps zur Intimhygiene

 

  • Verwenden Sie zur Reinigung des Genitalbereichs dermatologisch getestete Seifen, die mit ihrem pH-Wert von vier auf das natürliche, saure Scheidenmilieu abgestimmt sind. Vermeiden Sie Scheidenspülungen, denn sie zerstören die natürliche Scheidenflora.
  • Tragen Sie keine eng anliegende synthetische Unterwäsche. Bevorzugen Sie Baumwollwäsche, die man bei 60 Grad Celsius waschen kann. Meiden Sie ein feucht-warmes Milieu, wie es zum Beispiel in Thermalbädern, Whirlpools, oder durch nasse Badeanzüge entsteht.

Autor: Datapharm, erstellt am 01.04.05; zuletzt aktualisiert von Dr. Julia Hofmann am 09.08.11

Quelle: Datapharm

 
 
 

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