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Das Bindegewebe an Brust, Bauch, Hüften und Schenkeln wird in der Schwangerschaft stark gedehnt. Die rasche Gewichtszunahme kann zu einer Überdehnung und zu feinen Rissen im Bindegewebe unter der Haut führen.

Sichtbares Zeichen dafür sind rötliche, streifenförmige Veränderungen, die später perlmuttfarben vernarben, die sogenannten Schwangerschaftsstreifen. Diese Streifen verblassen zwar nach der Schwangerschaft, verschwinden aber nicht mehr ganz. Hier können Sie mit gezielter Hautpflege vorbeugen.

 

Tipps zur Vorbeugung

 

  • Beginnen Sie schon ab dem vierten Monat täglich Haut und Gewebe vorbeugend mit speziellen Cremes und Ölen einzucremen. Gut geeignet sind Jojoba-, Mandel- und Calendula-Öl.
  • Sie können anfällige Bereiche mit einer durchblutungsfördernden Zupfmassage durchkneten. Dabei hebt man die Haut mit Daumen und Zeigefinger hoch, hält sie kurz fest und streicht sie nach dem Loslassen sanft aus.
  • Auch eine vitaminreiche Kost mit Vitamin E unterstützt die Elastizität des Gewebes.
  • Um das Bindegewebe der Brust zu entlasten, sollten Sie einen gut sitzenden BH tragen, der genügend Halt gibt. Auch kühle Duschen und sanfte Massagen helfen. Umspannen Sie mit beiden Händen eine Brust und streichen Sie anschließend zart in Richtung der Brustwarze.
  • Auch die Beinvenen sind durch die Schwangerschaft verstärkt belastet. Legen Sie möglichst oft die Beine hoch, machen Sie regelmäßig Wechselduschen, um die Durchblutung anzuregen und streichen Sie mit einer weichen Bürste in kreisenden Bewegungen von den Füßen in Richtung Herz. Auf hohe Absätze sollten Sie möglichst verzichten. Das Tragen von Stützstrümpfen bringt ebenfalls Entlastung.

Autor: Datapharm, erstellt am 01.04.05; zuletzt aktualisiert von Dr. med. Julia Hofmann am 09.08.11

Quelle: Datapharm

 
 
 

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