Der Besuch der zur Auswahl stehenden Geburtseinrichtungen empfiehlt sich. Machen Sie sich ein genaues Bild.
Nehmen Sie den Vater mit und entscheiden Sie gemeinsam. Die Anwesenheit der Väter (oder einer Person Ihres Vertrauens - Verwandte, Freundin) ist in einer modernen Einrichtung kein Problem, sondern oft sogar erwünscht. Die meisten Kliniken bieten Informationsabende an, wo Sie das Entbindungszimmer, den Kreißsaal, sowie die Wöchnerinnen- und Neugeborenenstation besichtigen können.
Die Unterschiede zwischen den Kliniken sind oft groß. Manche Abteilungen betreuen nur wenige hundert Geburten pro Jahr, andere weit mehr als 2000. Entsprechend unterschiedlich ist die personelle und apparative Ausstattung. Nicht immer steht ein eigenes OP-Team für den Notfall rund um die Uhr zur Verfügung.
Erkundigen Sie sich auch,
- ob ein Anästhesist im Hause ist und wie schnell ein Kinderarzt vor Ort sein kann.
- Wie hoch ist die Dammschnittrate.
- Wie häufig wird ein Kaiserschnitt oder Vakuum/Saugglocke gemacht?
- Wie viele Hebammen sind pro Schicht im Dienst?
Ein Vergleich dieser Zahlen sagt häufig schon etwas über die Einstellung einer Geburtsklinik aus. Eine persönliche Checkliste hilft Ihnen, keine Frage zu vergessen und erleichtert die Entscheidung.
Überlegen Sie sich grundsätzlich, wie wichtig Ihnen die Atmosphäre und/oder die optimale Sicherheit bei der Entbindung ist. Lassen Sie sich über die für Ihre Geburt erforderliche, medizinische Ausstattung von Ihrem Arzt beraten. Und vergessen Sie nicht, den Klinikkoffer zu packen!
Autor: Datapharm, erstellt am 01.04.05; zuletzt aktualisiert am 09.08.11
Quelle: Datapharm