Auf der alten Krankenversichertenkarte ist ein einfacher Speicherchip aufgebracht. Die Daten auf der Karte sind leicht auslesbar und können nicht online aktualisiert werden.
Die TK-Gesundheitskarte ist mit einem Prozessorchip ausgestattet. Dieser funktioniert wie ein kleiner Computer und bietet im Vergleich zum bisherigen Speicherchip mehr Funktionen:
- zusätzliche Speichermöglichkeit
Neben den Versichertendaten können auf dem Chip zusätzlich Notfalldaten gespeichert werden. - mehr Datensicherheit
Der Datenspeicher erlaubt nur Leistungserbringern mit entsprechenden Heilberufsausweisen die Daten zu lesen oder zu ändern. - sicherer Zugang
Der Prozessorchip ermöglicht den sicheren Zugang zum Gesundheitsnetz. So können zukünftig Versichertendaten online auf dem Chip aktualisiert werden. Zudem können online auch freiwillige Anwendungen verschlüsselt an einem geschützten Ort abgelegt werden. Freiwillige Anwendungen erfordern in jedem Fall die Zustimmung des Patienten.
erstellt am 01.09.09; zuletzt aktualisiert am 26.10.11
Quelle: TK