Mineralstoffe und Spurenelemente liefern uns zwar keine Nahrungsenergie, sind aber lebensnotwendige anorganische Verbindungen. Sie sind für den Aufbau von Körpergewebe, Zellen, Knochen, Zähnen und den ungestörten Ablauf innerhalb des Körperhaushalts verantwortlich.
So sind zum Beispiel Calcium
und Phosphor unentbehrliche Bestandteile von Knochen und Zähnen. Mineralstoffe werden in Gramm oder Milligramm-Mengen pro Tag benötigt und aufgenommen.
Als Spurenelemente werden anorganische Nahrungsbestandteile bezeichnet, deren Gehalt im Gewebe unter 50 ppm liegt. Dazu zählen zum Beispiel Eisen, Fluor, Zink, Kupfer und Jod Spurenelemente werden in Milligramm oder Mikrogramm-Mengen gemessen.
Eine abwechslungsreichen Ernährung mit pflanzlichen und tierischen Lebensmitteln versorgt uns in der Regel ausreichend mit Mineralstoffen und Spurenelementen. Es gibt aber auch Lebensumstände wie Wachstum, Schwangerschaft, Stillzeit, Krankheit oder Zustände nach Operationen, in denen der Bedarf erhöht ist. Auch bei einer ausgeprägten Abneigung gegen bestimmte Lebensmittel oder Lebensmittelgruppen kann es zum Mangel kommen.
Autor: Diplom-Ökotrophologin Alexandra Krotz, erstellt am 29.04.03; zuletzt aktualisiert von Diplom-Ökotrophologin Dr. Gunda Backes am 22.10.08
Quelle: TK